BYOD im schulischen Umfeld

Um den Ansatz Bring Your Own Device (kurz: BYOD) dreht sich in diesen Zeiten so mache Diskussion. Wir haben dieses Konzept in unserer Schule beschlossen und sind dabei, dieses zu erproben. Auf Bitten des Bayerischen Realschullehrerverbandes (BRLV) haben wir zu diesem Thema ein Barcamp gestaltet und dabei das unten verlinkte Material erstellt und genutzt.

Wir sind zwar vom BYOD-Gedanken überzeugt, allerdings möchte ich explizit darauf hinweisen, dass wir (leider) über zu wenig Informationen bzw. Erfahrungen verfügen, um sagen zu können, dass dieses Konzept so greift und tatsächlich funktioniert.

Das ist erst möglich, wenn langfristige Erfahrungen vorliegen und die Auswertungen des damit einhergehenden Qualitätsmanagements erfolgt sind.

Danke an Marc Albrecht-Hermanns für die Illustration seines Smartphone-Einsatzes im Unterricht!

H5P jetzt auch auf meinem Blog

Es ist zwar in erster Linie eine technische Spielerei (weil es mich ganz einfach interessiert hat, wie die Installation des Plugins in einer selbst aufgesetzten WordPress-Instanz (ab-)läuft), aber dennoch einen kleinen Hinweis inklusive Erfahrungsbericht wert 😉

Um es kurz zu machen: Anders als erwartet ist die „Installation“ völlig simpel und ohne jedes technische Wissen zu meistern, sofern man bereits das WordPress selbst aufgesetzt hat. Denn dann läuft die H5P-Plugin-Installation genauso und ohne jeden weiteren Schritt wie bei jedem beliebigen Plugin. Anders als z.B. bei der Installation des Google-Analytics-Plugin ist kein einziger Konfigurationsschritt mit irgendwelchen Eingaben zu machen.

Ein Beweis, dass es funktioniert folgt gleich hier im Anschluss 😉 …

 

VideoConferencing in der Schule–ein Blick auf den Markt

Spricht man über Digitalisierung im schulischen Umfeld, so stößt man im Laufe dieser Diskussionen immer wieder auf die Möglichkeiten, die das Web und seine Technik gerade im Bereich Kommunikation bieten. Neben den bekannten und am häufigsten genutzten Wegen wie Email oder Social Media bieten so genannte VideoConferencing-Tools eine Menge neuer Möglichkeiten, die im Bereich der Wirtschaft längst zum Alltag gehören und dabei nahezu völlig akzeptiert sind.

Im schulischen Umfeld sieht dies freilich anders aus, obgleich die Anwendungsszenarien nicht weniger attraktiv zu sein scheinen. Denkbar wären …

  • individuelle Betreuung von Schülern
  • unterrichtliche “Versorgung” von kranken Schülern
  • Online-Sprechstunden zur Prüfungsvorbereitung
  • Online-Fortbildungen
  • Dienstbesprechungen

Ob und inwieweit diese Anwendungsbereiche sinnvoll sind, welche Chancen und Risiken sie bieten, ist dabei nicht Gegenstand dieses Artikel.

Es geht vielmehr um etwas Anderes:

Im Gegensatz zur Wirtschaft verfügt das schulische Umfeld nicht über Mittel, die den finanziellen Aufwand, den solche Angebote verursachen, abdecken. Aus diesem Grund habe ich mir in den vergangenen Wochen einzelne Angebote angesehen und versuche im Folgenden, meine Erfahrungen zu schildern.

 

Dabei erhebt meine Aufzählung keinen Anspruch auf Vollständigkeit und kann nur meine Eindrücke wiedergeben.

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100 Tage OneNote–ein kurzes Zwischenfazit

Seit ich von meinem Laptop auf die Surface-Familie umgezogen bin (was sich übrigens für mich persönlich als eine hervorragende Entscheidung erwies), nutze ich OneNote für alle alltäglichen Notizen und mehr. Nach den ersten Hundert Tagen ist es üblich, ein erstes (kurzes!) Fazit zu ziehen… und genau das versuche ich im Folgenden:

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OneNote Win10-App: “Wir können Sie nicht anmelden”-Fehler

Ich wollte vor Kurzem die Universal-Win10-App von OneNote öffnen (nicht zu verwechseln mit OneNote 2016, das Teil des Office-Pakets ist), als ich folgendes feststellen musste: Ich wurde in einem Splashscreen nach meinem Live-Login gefragt und nach Eingabe meiner Email erhielt ist anstatt des zu erwartenden Passwort-Prompts folgende Auskunft: “Wir können Sie nicht anmelden. Versuchen Sie es später erneut!”

Aber auch später war keine Nutzung der App möglich, während OneNote 2016 problemlos genutzt werden konnte (und keine Login-Probleme aufwies!). Eine kurze Recherche im Netz ergab, dass dieser Fehler bereits bekannt ist und es eine Lösung gibt, die auch bei mir funktionierte:

  1. Eine PowerShell mit Admin-Rechten öffnen
  2. Folgende Befehle eingeben:
    1. get-appxpackage *microsoft.office.onenote* | remove-appxpackage wsreset.exe

  3. Die OneNote-App im Store neu installieren.

Damit ist das Problem gelöst.

Zum technischen Hintergrund:

Anscheinend wurde vorher die App beschädigt, lässt sich aber auf bekanntem Weg über den Store nicht neu installieren. Daher der Weg über die PS.

Mobile Endgeräte im Unterricht–eine einfache Übersicht

Eigentlich jeder Schüler/jede Schülerin besitzt ab einem gewissen Alter ein Smartphone. Solche Geräte verfügen inzwischen über eine beträchtliche Leistungsfähigkeit, die jeder Pädagoge in seine Planungen miteinfließen lassen sollte. Oder anders formuliert: Können wir uns leisten, derartige Rechenleistung und damit verbunden: derartige Möglichkeiten zu ignorieren?  Was kann man mit im Unterricht damit anfangen? Diese Fragen habe ich mir auch gestellt und dank vieler Gespräche und Versuche (inspiriert durch MAH 17) folgendes Schaubild (mit Nebo) erstellt. Hoffentlich hilft es etwas weiter!

mobile_devices_im_Unterricht

Korrektur-Update:
HSP = H5P
Quizezz = Quizizz
Nebo und der User sind leider nicht fehlerfrei 😉

Digitale Bildung–was ist das eigentlich?

Die Fragestellung im Titel ist genau jene, von der ich glaube, dass keiner tatsächlich in der Lage ist, diese eindeutig und umfassend zu beantworten – ich, der ich vom technischen Bereich komme, schon gleich gar nicht. Aber dennoch ist es genau diese Frage, die mich umtreibt – unter anderem dazu, diese Zeilen zu schreiben. Im Folgenden möchte ich mich an einer Bestandsaufnahme versuchen, die zwar bei Weitem keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, von der ich mir aber wieder etwas mehr “psychische Hygiene” verspreche… Winking smile

Digitale Bildung – ich weiß es genau

Diese Sichtweise wird meiner Erfahrung nach häufig von Leuten vertreten, bei denen leider zu oft genau das Gegenteil der Fall ist. Dabei möchte ich wirklich niemanden zu nahe treten, aber dieser Standpunkt verdeutlicht in erster Linie und auf dramatische Weise für den Betroffenen den Verstoß gegen ein uraltes Axiom aus der IT (und nicht nur daher!): “Wer glaubt, er kenne sich wirklich aus, hat nur zu wenig Informationen!”

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Tweetdeck–Helfer für Twitter-Chats

Eigentlich ein alter Hut und für echte Cracks und Twitter-Geeks allenfalls ein Anachronismus, das hier zu posten, aber ich hab tatsächlich in meiner noch jungen Twitter-Geschichte bislang immer ohne Tweetdeck gearbeitet. Umso dankbarer war ich für den Tipp, den mir ein Freund gab.

Mit Tweetdeck ist es erheblich einfacher, bestimmte oder mehrere Themen gleichzeitig zu verfolgen – und das auch noch relativ stressfrei Winking smile

Ein einfaches Tuorial: https://youtu.be/UMYQKQh140A

VideoConferencing–mehr als ein Trend

Vor allem zur Kollaboration oder ganz einfach, um etwas in der Gruppe zu besprechen, sind VideoChat-Tools ein sehr hilfreiches Mittel. Sogenannte VideoConferencing-Tools gehen einen Schritt weiter und bietenm beispielsweise die Möglichkeit des Desktopsharings oder gar der gemeinsamen Arbeit an einem File in Echtzeit.

Tools, die ich momentan kenne bzw. im Begriff bin zu testen, sind:

  • Skype for Business (als Teil von Office365 für Schulen)
  • Google Hangouts (als Teil der GSuite for Education)
  • Adobe Connect
  • Blizz
  • Jitsi
  • Appear.In

Ich habe geplant, einen Test bzw. Überblick zu schreiben, der eine Orientierung und im besten Fall eine Entscheidung für eines der Tools erleichtert.

ASV: Extrem langsame Suche

Nachdem auf meinem Client ASV bei der Suche extrem langsam (länger als 3 Minuten) war, habe ich mich auf Fehlersuche begeben. Das Ändern der Java-Umgebung (Path, Versionsänderung, Ändern der Konfig) brachte keinerlei Besserung. Auf einem anderen Client oder auch in einer VM war die Performance normal.

Als ursächlich entpuppte sich der Nod32-Virenscanner, dessen Echtzeit-Engine die Java-Anwendung extrem bremste.

Die Lösung (Danke an den Kollegen Gerling!!!!)

unter „Web und E-Mail“ sowohl die JAVAW.exe im ASV-Client-Verzeichnis, als auch die IP des ASV-Servers freigeben.