11 Thesen zur Digitalen Transformation

Im Rahmen einer Vortragsreihe entstanden die folgenden Schaubilder, die auf einer Idee von Ines Bieler ( @seni_bl) basieren.

Es ging in der Vortragsreihe darum, Perspektiven der digitalen Transformation im schulischen Umfeld zu erörtern. Im Zuge dessen habe ich danke der enorm hilfreichen Community 11 Thesen zu formulieren, die die Problematik zusammenfasst.

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Thunderbird und Google Authentificator

In Zeiten unsicherer Accounts und geleakter Passwort-Listen wird vielfach empfohlen, seine Daten/Zugänge mittels Zwei-Faktor-Authentifizierung zu sichern, was nichts anderes bedeutet, als dass man für einen Login nicht nur ein Passwort, sondern noch eine weitere Information auf einem “zweiten Weg” besitzen muss. Möglich sind z.B. eine Nachricht am Mobiltelefon oder eben – und das soll hier kurz das Thema sein – mittels einer Authentifizierungs-App, die es z.B. von Google (für Android und IOS) kostenlos gibt.

Der Ablauf an sich ist weitgehend selbsterklärend: Immer wenn man sich einloggen will, ist neben dem Passwort auch das Gerät mit der App erforderlich, die dann einen entsprechenden Code zur Verfügung stellt, um den Login erfolgreich abzuschließen.

Das Problem bei aktivierter Zwei-Wege-Authentifizierung: Apps oder Programme wie z.B. diverse Email-Anwendungen (Thunderbird, Outlook…), die bislang mittels der bekannten Anmelde-Daten (hinterlegt in den Einstellungen der jeweiligen App) auf das Konto zugegriffen und z.B. Emails abgeholt haben, können logischerweise nicht mehr die erwähnten Vorgänge (mangels Authentifizierungscode) erfolgreich abschließen.

Hier ist es erforderlich, ein so genanntes App-Passwort zu generieren, das anstelle des bisher verwendeten Passworts in den Einstellungen zu hinterlegen ist.

Eine sehr genaue und hilfreiche Anleitung findet sich für Google hier:

https://support.google.com/accounts/answer/185833

Filterblasen – eindimensionale Konstrukte oder "Leben nach Gusto"

Kaum ein Wort hat mich in der Zeit, in der ich Twitter aktiv nutze -also knapp zwei Jahr- neben dem inflationär gebrauchten (nebenbei gesagt: den Deutschen in der Form exklusiven) Begriff der #Digitalisierung so häufig nachdenklich gemacht wie der der #Filterblase. Nicht zuletzt, um für meine psychische Hygiene zu sorgen, habe ich diese Zeilen geschrieben: Weiterlesen Filterblasen – eindimensionale Konstrukte oder "Leben nach Gusto"

Xiaomi Mi Pro–15,6’’-Notebook im MacBook-Style

Ich war auf der Suche nach einem reinen Laptop, den ich im meinem beruflichen Alltag nutzen kann. Bisher nutzte ich dafür ein MS Surface Book in der kleinsten Ausstattungsvariante (i5 der 6. Generation, 4 GB RAM, 128 SSD), mit dem ich eigentlich sehr zufrieden war. Grund meines Strebens nach einer anderen Hardware: Ich brauchte die Touch-Eigenschaften nicht mehr, da ich im Alltag in so einem Fall lieber mit einem Surface Pro 4 und/oder einem Ipad 10.5 arbeitete. Denn Gewicht und Maße sind bei beiden einfach viel leichter zu handeln. Und für dieses Szenario ist ein Surface-Book schlicht überdimensioniert.

Und so begab ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Gerät. In der engeren Auswahl:

Als ich mich beinahe (und obwohl ich keine Touch-Funktionalität benötigte) für das Spectre entschieden hatte, fiel mir während meiner Recherche immer wieder ein Stück Hardware auf, das für mich bis dato überhaupt nicht zur Debatte gestanden hatte: Das Xiaomi Mi Pro 15,6 Zoll

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ninite–Windows Essential-Tools in einem Zug installieren

Will man Windows auf einem neuen Rechner installieren, hat man nach dem Abschluss der eigentlichen Installation noch eine Menge Nacharbeiten zu erledigen: Tools für den Alltagsgebrauch wie 7zip oder diverse Browser müssen alle einzeln heruntergeladen und installiert werden. Dieses zeitaufwändige Procedere lässt sich mittels des Angebots von Ninite gut abkürzen. Denn auf dieser Webseite kann sehr einfach ein SelfInstaller-Paket “zusammengeklickt” werden, das viele Arbeiten in einem Durchgang erledigt.

TiddlyWiki–eine erste Einschätzung

Von einem der renommiertesten Experten in Sachen “Digitale Bildung” Beat Doebeli-Honegger kam der Tipp zu TiddlyWiki, einer sehr einfachen Form eines Wikis, das an sich (dazu später mehr) ohne jede Installation und jeden Account/Login zu benutzen ist.

Das Ganze funktioniert auf Datei-Basis, soll heißen: Man lädt eine einzige Datei als Vorlage herunter und bearbeitet diese immer wieder sukzessive. Es ist auch möglich, diese Datei in einem Cloud-Service zu hinterlegen, um sie ortsunabhängig bearbeiten zu können.

Die Bedienung ist für einen Wiki-Nutzer selbsterklärend. Spezielle Funktionen wie den File-“Upload” … habe ich in meiner kurzen Erstbetrachtung nicht getestet.

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Warum das Ganze so interessant erscheint? Es lässt sich mit Plugins erweitern. Ein ganz besonderes Plugin (http://tiddlymap.org/) stellt eine Mapping-Funktion zur Verfügung, die ich so bislang noch bei keinem Wiki kannte und sehr intuitiv zu bedienen ist.

Um eine Änderung zu speichern, ist es eigentlich notwendig, die (Vorlagen-)Datei immer wieder manuell zu speichern. Dank verschiedener Extensions für Firefox und Chrome lässt sich dies aber vereinfachen.

Insgesamt aber ist dieses Tool ein sehr interessanter Ansatz, der zwar (noch) Schwächen im Handling aufweist und auch noch nicht wirklich mobil zu bedienen ist, aber die Software an sich ist sehr interessant und hat Potential, um in bestimmten UseCases eine echte Einsatzchance zu haben.

Kompass der digitalen Transformation im schulischen Umfeld

Das Thema der digitalen Transformation ist auch im schulischen Umfeld immer noch aktuell, was nicht zuletzt die Existenz unserer #BayernEdu-Community unterstreicht. Kolleginnen und Kollegen äußern dabei immer wieder die Absicht, sich auf den Weg machen zu wollen und Neues zu erproben. Allerdings entpuppt sich der Weg mitunter als steinig, als einer, auf dem nicht immer die benötigte Unterstützung gewährt wird. Mit die häufigste Frage, die dabei auftaucht, lautet: Wie oder wo soll man beginnen, wenn ich nicht als Einzelkämpfer handeln möchte?

#BayernEdu möchte mit der unten angefügten Grafik einen kleinen Beitrag zu leisten, um einen ersten Überblick über Handlungsfelder und involvierte Personen sowie die damit zusammenhängenden Fragen zu geben.

Wir hoffen, der Sache damit etwas zu dienen und sind für jede Form von Verbesserungsvorschlägen dankbar!

Digitale_Transformation_Schule

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Lernen mit Smartphones: Ein Überblick als Sketchnote-Versuch

Dank diverser Anregungen aus der Twittercommunity habe ich den Versuch unternommen, als künstlerisch minderbemittelter Zeitgenosse meine persönlichen Erfahrungen und Anwendungsszenarien in Form einer Sketchnote auf das virtuelle Papier (hier OneNote auf Ipad Pro und Surface Pro)  zu bringen. Eventuell hilft es ja jemandem weiter.

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CC BY SA 2018 Michael Graf

Online-Dokumente aus MS Office werden nicht in den Desktop-Apps geöffnet

Kürzlich trat bei der Verwendung von Microsoft Teams folgendes Problem auf:

Beim Versuch, ein Dokument, welches via Teams geteilt wurde, zu öffnen, war dies zwar in Teams und auch in der Online-App (also Word Online, PowerPoint Online …) möglich, nicht jedoch über die ebenfalls angebotene Option In Powerpoint bearbeiten

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Beim Klick auf die gekennzeichnete Schaltfläche erscheint die folgende Meldung (hier in englisch, normalerweise in Deutsch)

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Das Problem dabei: Obwohl Office 2016 (als O365-Lizenz mit gültigem Abo) installiert ist, wird keine sinnvolle App angeboten (auch nicht über den Store!).

Die Lösung:

Über die Systemsteuerung (nicht über die Einstellung-App) mittels Programme und FeaturesMicrosoft Office 365 per Rechtsklick die Option Ändern wählen und Quickrepair wählen.

Anschließend sind alle Verknüpfungen wieder in Ordnung und die Nutzung funktioniert wie gewünscht.

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THX für den entscheidenden Hinweis aus: http://www.bradleyschacht.com/fixing-youll-need-a-new-app-to-open-this-ms-word/