DSGVO und die Konsequenzen

Datenschutz ist zweifellos wichtig und sollte nicht nur, aber auch im schulischen Umfeld immer ein Thema sein. Allerdings sollte man auch mit den dafür notwendigen Augenmaß agieren. Das heißt nicht, dass ich für die gegenwärtig sehr präsente Thematik kein Verständnis hätte. Aber es kann nicht sein, dass einfache Blogger und Webseiten wie diese hier einen mehr oder minder umfangreichen juristischen Grundkurs zu durchlaufen haben, um dann geltendem Bürokraten-Recht zu entsprechen. Auf Seiten wie der meinen wurden keinerlei Daten erhoben, die über die gängigen Counter-Funktionalitäten hinausgehen. Keinesfalls wurden personenbezogene Daten erhoben, die tatsächlich Namen oder ähnliches umfassen.

Stattdessen sammelt das CMS WordPress aus verschiedenen (und meist auch sehr nachvollziehbaren!) Gründen Daten, die allerdings nichts mit meiner Blogger-Aktivität zu tun haben und in vielen Fällen auch durch den Betreiber nicht zu beeinflussen sind, weil häufig das technische KnowHow fehlt.

Soll das dann dazu führen, dass solche Webangebote offline gehen? Ich hoffe es nicht, denn in meiner Erfahrung sind diese Angebote nicht das Problem und die wahren Datenkraken im Netz. Solche sitzen woanders und haben ihre Angebote dank ganzer Scharen von Juristen längst DSGVOkonform gestaltet… ob sich dort etwas gebessert hat … ich wage es angesichts der jüngsten Skandale zu bezweifeln…

Thunderbird und Google Authentificator

In Zeiten unsicherer Accounts und geleakter Passwort-Listen wird vielfach empfohlen, seine Daten/Zugänge mittels Zwei-Faktor-Authentifizierung zu sichern, was nichts anderes bedeutet, als dass man für einen Login nicht nur ein Passwort, sondern noch eine weitere Information auf einem “zweiten Weg” besitzen muss. Möglich sind z.B. eine Nachricht am Mobiltelefon oder eben – und das soll hier kurz das Thema sein – mittels einer Authentifizierungs-App, die es z.B. von Google (für Android und IOS) kostenlos gibt.

Der Ablauf an sich ist weitgehend selbsterklärend: Immer wenn man sich einloggen will, ist neben dem Passwort auch das Gerät mit der App erforderlich, die dann einen entsprechenden Code zur Verfügung stellt, um den Login erfolgreich abzuschließen.

Das Problem bei aktivierter Zwei-Wege-Authentifizierung: Apps oder Programme wie z.B. diverse Email-Anwendungen (Thunderbird, Outlook…), die bislang mittels der bekannten Anmelde-Daten (hinterlegt in den Einstellungen der jeweiligen App) auf das Konto zugegriffen und z.B. Emails abgeholt haben, können logischerweise nicht mehr die erwähnten Vorgänge (mangels Authentifizierungscode) erfolgreich abschließen.

Hier ist es erforderlich, ein so genanntes App-Passwort zu generieren, das anstelle des bisher verwendeten Passworts in den Einstellungen zu hinterlegen ist.

Eine sehr genaue und hilfreiche Anleitung findet sich für Google hier:

https://support.google.com/accounts/answer/185833

ninite–Windows Essential-Tools in einem Zug installieren

Will man Windows auf einem neuen Rechner installieren, hat man nach dem Abschluss der eigentlichen Installation noch eine Menge Nacharbeiten zu erledigen: Tools für den Alltagsgebrauch wie 7zip oder diverse Browser müssen alle einzeln heruntergeladen und installiert werden. Dieses zeitaufwändige Procedere lässt sich mittels des Angebots von Ninite gut abkürzen. Denn auf dieser Webseite kann sehr einfach ein SelfInstaller-Paket “zusammengeklickt” werden, das viele Arbeiten in einem Durchgang erledigt.

VPN–ein Vergleich zwischen 2 Anbietern

Dass man im Netz beinahe immer und überall getrackt wird,ist nichts wirklich Neues. Installiert man eine Browser-Extension wie Ghostery, so wird das ganz Ausmaß des Data-Minings sichtbar.

Der Auto dieser Zeiten ist weder besonders paranoid noch eine extremer Datenschützer. Aber dennoch hat alles seine Grenzen und man sollte sich schon überlegen, ob eine “normale” Newspage wirklich wissen muss, wann ich welche Seiten von wo aus aufrufe.

Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, den vielen Empfehlungen von Bekannten zu folgen und fortan via VPN ins Netz zu gehen. Im Folgenden möchte ich meine Erfahrungen schildern und damit meinen Teil dazu beitragen, etwas Licht in den VPN-Dschungel zu bringen Winking smile

Weiterlesen VPN–ein Vergleich zwischen 2 Anbietern

OneNote Win10-App: “Wir können Sie nicht anmelden”-Fehler

Ich wollte vor Kurzem die Universal-Win10-App von OneNote öffnen (nicht zu verwechseln mit OneNote 2016, das Teil des Office-Pakets ist), als ich folgendes feststellen musste: Ich wurde in einem Splashscreen nach meinem Live-Login gefragt und nach Eingabe meiner Email erhielt ist anstatt des zu erwartenden Passwort-Prompts folgende Auskunft: “Wir können Sie nicht anmelden. Versuchen Sie es später erneut!”

Aber auch später war keine Nutzung der App möglich, während OneNote 2016 problemlos genutzt werden konnte (und keine Login-Probleme aufwies!). Eine kurze Recherche im Netz ergab, dass dieser Fehler bereits bekannt ist und es eine Lösung gibt, die auch bei mir funktionierte:

  1. Eine PowerShell mit Admin-Rechten öffnen
  2. Folgende Befehle eingeben:
    1. get-appxpackage *microsoft.office.onenote* | remove-appxpackage wsreset.exe

  3. Die OneNote-App im Store neu installieren.

Damit ist das Problem gelöst.

Zum technischen Hintergrund:

Anscheinend wurde vorher die App beschädigt, lässt sich aber auf bekanntem Weg über den Store nicht neu installieren. Daher der Weg über die PS.

Tweetdeck–Helfer für Twitter-Chats

Eigentlich ein alter Hut und für echte Cracks und Twitter-Geeks allenfalls ein Anachronismus, das hier zu posten, aber ich hab tatsächlich in meiner noch jungen Twitter-Geschichte bislang immer ohne Tweetdeck gearbeitet. Umso dankbarer war ich für den Tipp, den mir ein Freund gab.

Mit Tweetdeck ist es erheblich einfacher, bestimmte oder mehrere Themen gleichzeitig zu verfolgen – und das auch noch relativ stressfrei Winking smile

Ein einfaches Tuorial: https://youtu.be/UMYQKQh140A

Rainloop: Der eigene Webmailer

Man kennt das Problem eventuell: Man hat Emails bei verschiedenen Anbietern oder auf verschiedenen Servern und ist genervt davon, sich jeweils einzeln anmelden zu müssen (wenn man beispielsweise unterwegs ist). Es gibt zwar die Möglichkeit, Weiterleitungen zu konfigurieren oder Sammeldienste einzurichten, aber all diese Optionen haben mit unter gravierende Nachteile.

Inzwischen habe ich das Problem mittels einer freien Software Rainloop gelöst, die keinen v- oder root-Server benötigt, sondern sich auf einer simplen SharedHosting-Umgebung installieren lässt, das dass man Herr über seine Daten bleibt, aber dennoch alle Konten unter einer Web-App abrufen kann. Dass dabei die eigentlichen Emails mit ihren Daten unangetastet bleiben (und ein Gmail-Konto nach wie vor alle Kraken-Nachteile aufweist), ist selbstverständlich.

Alles weitere findet sich auf der Seite der Rainloop.

Dass mitunter bei Einrichtung der Konten beim Anbieter (z.B. bei Google) selbst noch die eine oder andere Nacharbeit notwendig werden könnte, soll nicht unerwähnt bleiben.

Evernote: Umzug zu OneNote

Ich bin ein begeisterte Nutzer von Evernote: Beinahe alles, was ich mir merken muss oder nicht mehr vergessen werden sollte (zumindest temporär Winking smile ) habe ich bislang in Evernote abgelegt. Egal, ob auf dem Smartphone, dem Tablet, dem PC oder dem Notebook – immer hatte ich alles verfügbar und übersichtlich synchronisiert. Ich bin dabei zwar immer mit dem kostenlosen Account gut gefahren und war zufrieden. Dennoch habe ich immer wieder überlegt, ob ich nicht einen kostenpflichtigen Account (mehr Funktionen…) besser fahren würde. Ich war wirklich kurz davor, ein Abo abzuschließen…

Nachdem Evernote allerdings seine Abopreise doch erheblich angehoben und noch eine zusätzliche Stufe eingezogen hat, habe ich mich entschlossen, Evernote den Rücken zu kehren und fortan auf OneNote aus dem Hause Microsoft zu setzen. Da ich ohnehin ein Office365-Abo nutze /was aber für OneNote gar nicht notwendig ist, da kostenlos), stand ich also vor dem Problem, wie ich meine Evernote-Inhalte zu OneNote migrieren könnte.

Glücklicherweise sah man dieses Problem offensichtlich auch bei MS, denn MS stellt ein Tool zur Verfügung, das den Umzug in beeindruckender Art und Weise vollzieht.

Einzige Voraussetzung: Evernote muss auf dem PC installiert sein.

Die One-Note-Apps sind zwar etwas gewöhnungsbedürftig, weil die Logik eine andere ist, allerdings hat man weder unter IOS noch unter Android nach kurzer Zeit noch Probleme. Einzig unter Windows ist es etwas verwirrend, dass es eine Desktop-Office-App und eine Marketplace-App gibt, die sich  nicht wirklich gleichen. Da ich mich aber für die Office-App entschieden habe, spielt das keine Rolle mehr.