Auf fremden Pfaden: Kurz-Review von Horizon Zero Dawn

Von | 16. April 2021

Oh ja! Ich habe schon lange kein Spiel mehr gespielt, eigentlich keine Zeit mehr zum Zocken. Aber genau deswegen – sozusagen Corona-bedingt – habe ich mir an den grauen Ostertagen ein Spiel vorgenommen, welches ich bei GOG im Sale erworben hatte und das mich aufgrund der überragenden Kritiken mehr als neugierig gemacht hat: Horizon Zero Dawn

Horizon Zero Dawn

Kein Review…

Nein, das soll kein Review werden – das können andere besser und außerdem gibt es davon schon genug -, sondern ein Bericht über ein Spielerlebnis, das ich auf meine alten Tage nicht für möglich gehalten hätte.

Nur ein Bericht von einem Spielerlebnis …

In Stil von Tomb Raider oder auch Assassins Creed macht man sich aus der Third-Person-Perspektive auf, um in einer surrealen, eigentlich mittelalterlichen Welt eine Geschichte zu erleben, die mich dazu bewog, diesen Blogpost zu schreiben.

Ein unfassbar intensives Spielerlebnis

Wichtig ist mir, die Art und Weise zu beschreiben und eben nicht auf die Geschichte an sich einzugehen. Aber genau diese Geschichte ist es, die mich so tief berührt hat, wie ich es in kaum einen Game zuvor (am ehesten wohl Witcher 3) erlebt habe: Neben einem an sich zunächst gewöhnlichen Plot stößt man im Laufe des Spiels immer wieder auf Momente, in denen viele Probleme der Gegenwart auf beklemmende Art und Weise in ein Spiel eingebettet werden, die schwer zu beschreiben ist.

Die Fragen der Postmoderne wird mit den Auswirkungen in das Anthropozän kombiniert und in einem Spiel auf so exzellente Art verarbeitet und aufbereitet, dass spätestens jetzt die Frage nach dem Status von Kunst in einem Computerspiel beantwortet sein muss.

Eine Perle und ein absolutes Muss

Dieses Spiel ist nicht nur ein unfassbar guter Zeitvertreib (ich brauchte auf dem zweiten Schwierigkeitsgrad ca 65 (Nacht-)Stunden), sondern ein monumentales Werk mit Tiefgang, das zeitkritisch fernab von dumpfen Ballereien eine Geschichte erzählt, die mich auch zwei Wochen später immer mal wieder beschäftigt und nachdenlich auf meine Alexa schielen lässt.

Unbedingte Empfehlung an alle, die eine tiefgründige Geschichte erleben wollen, die auch und gerade im schulischen Umfeld mehr ist als eine bloße Erzählung!

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